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Schwerttänzer
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Verfasst: 17.02.2010, 15:02 |
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Registriert: 08.02.2010, 14:01 Beiträge: 218
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Grob gesagt dreht sich alles um ein Computerspiel und die Auswirkungen die die Virtuelle Welt auf unser leben hat. Wer .HACK kennt wird sich sicherlich unter dieser Story etwas vorstellen können.
Dot.Hack In the Twilight
Prolog
Der Wind strich ihm durch seine Haare, leicht gedämpft hörte er das Schlagen der Wellen gegen die Planken des Schiffs, eine leise Stimme drang zu ihm durch. „Wach auf! Wir sind angekommen!“ Langsam schlug er die Augen auf, das Schlagen der Wellen und die sanfte Berührung des Windes waren vergangen. Matt und kalt leuchtete das Licht der Neonröhren auf ihn herab, einen Moment schien er verwirrt zu sein doch dann erhob er sich aus seinem Bett. Wieder war dieser seltsame Traum gekommen, seit Monaten immer dieser Traum, doch jede Nacht schien der Traum länger zu werden. Was er wohl zu bedeuten hat, fragte er sich während er ins Bad ging. Warum war ihm die Stimme im Traum so vertraut vorgekommen? Doch egal wie viel Zeit er über diesen Traum nachdachte, er konnte einfach nicht daraus schlau werden. Nach einer kurzen kalten Dusche und einem ausgiebigen Frühstück würde er sich schon wieder besser fühlen. Es dauerte keine zwanzig Minuten das er sein Vorhaben beendet hatte, nun führte ihn sein Weg wie fast jeden Tag seiner Freizeit zu seinem PC. Lange war es her das er seine Freizeit eher mit Unternehmungen außerhalb seiner Wohnung beginnt, jedoch war er nicht unzufrieden mit dieser Entwicklung, schließlich konnte er so noch immer Kontakt zu seinen engsten Freunden halten. Nach dem Vorfall vor einem Jahr hatte sich alles verändert, man mied seine direkte Gegenwart aber völlig allein lassen wollte man ihn auch nicht, schließlich sind sie noch immer seine Freunde. Er war dankbar dafür, dankbar das er eine zweite Chance bekommen hatte. Ob sie wohl schon auf waren oder vielleicht sogar noch, fragte er sich mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht. Es war erstaunlich wie lange sie es ohne Schlaf aushielten, früher war er auch einmal so gewesen doch diese Zeit war vorbei seit ihm dieser Traum verfolgte. Die meiste Zeit verbrachte er nun mit schlafen, immer und immer wieder dieser Traum. Wie lange ging das nun schon so? Wochen oder sogar Monate? Hatte es vielleicht sogar damals schon angefangen? Es war immer noch schwierig für ihn sich an die Zeit damals zu erinnern, einiges war damals verloren gegangen an anderes weigerte sich sein Verstand zu erinnern, zu schmerzlich schienen diese Erinnerungen. Während er seiner Vergangenheit nach hing, surfte er durch diverse Internetforen und verfasste ein paar kurze Einträge zu interessanten Neuheiten. Kaum das er das Interesse an den Foren verloren hatte setzte er bereits seine Kopfhörer auf und loggte sich auf den Server von „Dot.Hack“ ein. Seit Jahren spielte er nun schon das Online-Rollenspiel „The Prophecy of Camelot“ der Firma Dot.Hack doch nie so intensiv wie in den letzten Monaten, es lenkte ihn ab, seinen Problemen zu entfliehen für ein paar Stunden war sein Ziel und da er wusste das seine Freunde auch spielten konnte er so problemlos den Kontakt zu ihnen Pflegen. Zwei Wochen war es her das er das letzte mal etwas von ihnen gehört hatte, Kiara würde ihm sicher alles erklären und vielleicht war ja sogar Adam online. Voller Vorfreude betrat er die Welt die ihm inzwischen genauso vertraut war wie sein reales Leben, langsam öffnete er die Augen und erblickte die roten Ziegelwände der Kaserne von Camelot vor sich. Die Morgensonne schien ihm ins Gesicht wodurch er sich wie schon so oft davor fragte wie eine digitale Welt sich so real anfühlen konnte. Langsamen Schrittes ging er Richtung Marktplatz um sich ein paar Vorräte zu kaufen, die neuesten Waffen zu bestaunen und zu sehen wer Momentan alles online ist. Die alten Gassen von Camelot strotzten vor Leben und überall drängten sich Abenteuer lustige Spieler umher, doch dies war ja nicht weiter verwunderlich schließlich hatte das Spiel vor kurzem einige neue Spieler angezogen. Am Marktplatz angekommen streifte er ziellos zwischen den Ständen umher, stöberte hier und da ein wenig und verhandelte mit einigen Händlern. Kurz darauf wandte er seine Aufmerksamkeit dem Schwarzen Brett zu, wohl wissend das es sicher wieder einige interessante Aufgaben zu erledigen gibt. Zwanzig Wolfsfelle für den Rüstmeister, eine Spende von zwanzig Gold an das Waisenhaus, ein Banditenüberfall in der Nähe vom Verbotenen Wald, nichts besonderes die üblichen Quests, fast wie jeden Tag. Doch eine Anzeige schaffte es doch seine Aufmerksamkeit zu erregen, Burg Wessex wird von Sachsen belagert und sucht noch Verteidiger, genau das war eine Aufgabe die er suchte. „Hallo Leon!“ hörte er eine zarte Stimme hinter sich sprechen. Leon brauchte sich nicht um zu drehen um zu wissen das es sich um Kiara handelt. Mit einem Lächeln auf den Lippen erwiderte er „Hallo Kiara, wie geht es dir?“ während er sprach drehte er sich zu ihr um und blickte ihr in ihre smaragdgrünen Augen. „Nicht besonders gut, ich habe in den letzten Tagen kaum geschlafen.“ leichte Erschöpfung klang in ihrer Stimme mit. Nun da Leon sie genau betrachten konnte sah er die dunklen Ringe unter ihren Augen. „Was ist passiert? Warum hast du kaum geschlafen?“ fragte er sie mit großer Sorge in der Stimme. „Es ist...“ ihre Stimme schien zu versagen, worauf Leon sie mit noch größerer Sorge anblickte. „Es ist Adam, oder?“ fragte er zögerlich. Langsam schaffte es Kiara zu Nicken, danach schien sie sich wieder zufassen, wie bei einem Wasserfall verließen die Worte ihren Mund. „Adam liegt im Krankenhaus! Vor ungefähr zwei Wochen brach er mitten im Spiel zusammen und liegt seitdem im Koma! Die Ärzte wissen nicht was passiert ist und können sich seinen Zustand nicht erklären.“ Als Leon ihre Worte hörte fiel er aus allen Wolken....
_________________ Woran der Geist glauben kann, das kann er auch erreichen!
Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand sieht und hört es, ist er dann wirklich umgefallen?
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Verfasst: 17.02.2010, 15:02 |
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Aurora
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Verfasst: 16.10.2010, 14:17 |
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Registriert: 25.04.2010, 15:24 Beiträge: 10
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wow, hört sich spannend an, bist du schon mit dem ganzen Buch fertig? lg aurora
_________________ "Warum tust du das?" Wie sollte er das dem Kentauren erkären? "Weil ich ein Ritter bin" sagte er kurz angebunden. "Nun reite damit es jemanden gibt der meine Geschichte erzählen kann."
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Schwerttänzer
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Verfasst: 18.10.2010, 10:23 |
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Registriert: 08.02.2010, 14:01 Beiträge: 218
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Danke Aurora,
nein bin noch nicht fertig, habe leider momentan kaum Zeit zu schreiben obwohl ich noch 3 weitere Geschichten habe an denen ich schreibe. Eine davon ist eine alternative Fortsetzung von Die Elfen und die anderen zwei sind teils Fantasy teils Horror. Werde aber demnächst das zweite Kapitel von Dot.Hack veröffentlichen.
Freue mich bereits auf deine beurteilung davon.
_________________ Woran der Geist glauben kann, das kann er auch erreichen!
Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand sieht und hört es, ist er dann wirklich umgefallen?
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Schwerttänzer
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Verfasst: 18.10.2010, 11:43 |
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Registriert: 08.02.2010, 14:01 Beiträge: 218
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Kapitel 1
Kalter Wind pfiff ihr durch die Haare während sie langsam durch den hohen Schnee stapfte, ein paar Meter noch dann hatte sie es geschafft. Ihre Rot schimmernden Wangen lugten leicht aus dem Kragen ihres Wintermantels, mit klaren Blick fixierte sie ihr Ziel. Leicht zitternd glitt ihre Hand in die Tasche ihres Mantels und holte den kleinen goldenen Schlüssel hervor. Mit leisem knarren schwang die Tür auf, ein kurzer Schritt noch, endlich sie war zuhause. Der Tag war anstrengend gewesen, der dichte Schneefall hatte es unmöglich gemacht mit einem Fahrzeug voran zu kommen, dann auch noch die Kinder im Pflegeheim, jetzt wo Weihnachten näher rückte wurden sie immer aktiver. Doch sie liebt ihren Job und nur deshalb hat sie sich überhaupt die Mühe gemacht durch denn Schnee in die Arbeit zu gehen. Aber nun war sie zuhause, ob mein Bruder auch schon da ist überlegte sie kurz, ihr erster Weg führte sie in die Küche, kaum zu glauben was für einen Bärenhunger man nach so einem Tag bekommt. Einen Tee und vier Toasts später wollte sie sich nur noch entspannen, eine lange Dusche nehmen. Langsam ran das warme Wasser ihren Körper hinab, jeder ihrer Muskeln entspannte sich., ihre Gedanken begannen zu schweifen, was Leon wohl gerade macht? Es ist schon eine Weile her das wir das letzte Mal zusammen unterwegs waren. War meine Entscheidung damals richtig? Wie ist es überhaupt so weit gekommen? Umso weiter sie dachte desto mehr verdichteten sich ihre Gedanken an Leon, bis sie schlussendlich vor den Spiegel stand sich in ihre smaragdgrünen Augen schaute und sie sich nur noch eine Frage stellte. Was empfinde ich für noch für ihn? Noch während sie sich diese Frage stellte wusste sie bereits die Antwort, es hatte sich nichts geändert in diesem Jahr, sie liebte ihn noch genauso wie damals. Warum hatte sie ihn dann Verlassen? Darauf wusste sie keine Antwort, egal wie oft sie sich den Kopf darüber zerbrach, sie war dumm gewesen. Als ihr eine einzelne Träne über die Wange lief drehte sie sich vom Spiegel weg und verließ das Badezimmer. Es half ihr nicht sich Gedanken über früher zu machen das wusste sie, doch tat sie es immer wieder. Sie wusste das Leon sie auch noch immer liebte, zugeben würde er es allerdings nicht, zu groß war noch der Schmerz von ihrer letzten Trennung. Sollte sie vielleicht mit ihrem Bruder Adam darüber reden? Nein das hatte keinen Sinn, sie wusste was Adam sagen würde, sie musste sich selbst darüber klar werden wie es weitergehen soll. Am späten Abend kam Adam nach Hause, er war wie immer nach so einem langen Tag müde und genervt. Fluchend und vor sich hin schimpfend verschlang er schnell ein paar belegte Brote, nur um zugleich seinen PC zu starten. Kiara war wie immer genervt davon das er sie ignorierte und seinem PC den Vorzug gab. Halbherzig startete sie einen Versuch mit ihm ins Gespräch zu kommen „Wie war dein Tag, Bruder?“ „Schrecklich, immer diese Wölfe am Bau die alles haben wollen aber nichts tun. Dann noch die verspätete Lieferung und ein paar Kollegen haben auch Stress gemacht.“ plapperte er munter vor sich hin, doch Kiara hörte nur mit halben Ohr hin, mit ihren Gedanken war sie noch immer bei Leon. Es dauerte einen Moment bis sie merkte das Adam aufgehört hatte zu reden. Noch länger dauerte es bis sie begriff das Adam sie musterte. „Du denkst wieder an ihn, oder?“ das Wort ihm sprach er mit einem Unterton aus der keinen Zweifel lies von wem er sprach. „Natürlich denke ich an ihn, du weist wie wichtig er mir ist!“ sein Blick verriet das er es wusste und verstand warum ich so dachte. Er konnte gar nicht anders als es zu verstehen, schließlich ist er seit Ewigkeiten sein bester Freund. Früher waren sie wie Brüder gewesen, zwei Körper und ein Gedanke, dann passierte es. Das Ereignis vor einem Jahr hat alles verändert, sie waren noch immer beste Freunde aber sie haben sich voneinander distanziert. Zum Teil lag dies an Adam der Angst vor einem weiteren solchen Ereignis hatte und zum anderen lag es an Leon der seitdem niemanden mehr richtig an sich heran lässt. Sie ist die Einzige der er sich manchmal öffnete und immer spürte man seine Angst das es wieder passieren könnte. Sie war sich sicher das es nicht mehr passieren würde, das würde ihm aber nicht helfen. Mit einem lauten seufzen wandte sich Adam wieder seinem PC zu, Kiara verließ tief in Gedanken versunken den Raum und ging in ihr Zimmer. Auch sie schaltete nun ihren PC ein, zusätzlich drehte sie noch die Musik ihre CD-Players auf um nicht Adams fluchen während er spielte zu hören. Klar wollte sich Kiara auch sofort einloggen um zu sehen ob Leon online war, doch sie unterdrückte diesen Drang und öffnete ihr Postfach, gleich vier neue Mails waren gekommen. Alle vier von Leon, im ersten Mail diskutierten sie über den Einfluss von Tieren in der Pflege behinderter Kinder, das Zweite waren von ihm bearbeitete Bilder von ihrem letzten Ausflug mit den Kindern, das Dritte war der Zug in der von ihnen Momentan geführten Schachpartie und das Vierte war einen Stück von ihm das er erst vor kurzem auf den Klavier komponiert hatte. Sie konnte es kaum erwarten das Stück zu hören „Melodie des Waldmeeres“ hatte er es genannt, sie war jedes mal wenn er ein neues Stück schrieb erstaunt was für Klänge er aus dem Klavier holen konnte. Eines seines verborgenen Talente, er hat einiger solche Talente aber er traute sich selbst zu wenig zu. Sie entspannte sich als die ersten Töne des Stücks aus den Boxen ihres PC erklangen, es war einen beruhigende Melodie, nicht langsam doch hatte sie etwas von einem ruhigen tiefen Meer, gleichzeitig strotzte sie von Leben und gab ihr das Gefühl in einem riesigen Wald mit vielen Tieren zustehen. Als ihr bewusst wurde wie gut er den Titel gewählt hatte musste sie lächeln. Sie fühlte sich wie in einem Meer, ein Meer aus Bäumen, seit langem hatte sie sich nicht mehr so entspannt und gleichzeitig so lebendig gefühlt. Er hatte schon immer diese Wirkung auf sie gehabt, beruhigend und belebend zugleich. Sie vermisste es noch immer in seinen Armen zu liegen, seinen Atem in den Haaren zu spüren und seinen Geruch im Zimmer zu riechen. Das was sie aber am meisten vermisste war sein Lächeln, wenn er sie angelächelt hat war es egal wie schlecht ihre Stimmung war, sie konnte gar nicht anders als auch zu lächeln. Vielleicht sollte sie einfach einmal zu ihm fahren, was sollte den schon passieren? Er wohnte nur fünfzig Minuten von ihr entfernt und sie war sich sicher das er sich über einen Besuch freuen würde. Aber welche Auswirkungen hatte das auf sie? Sicher konnte sie sich nicht sein wie sie sich verhalten würde. Nein es war besser alles so zu belassen wie es war, wenn die Zeit dafür gekommen war um sich zu treffen würde es von ihm aus passieren. Sie musste sich in Geduld üben und ihr wurde langsam bewusst wie groß ihre Aufgabe war. Während ihre Gedanken noch immer an Leon hingen loggte sie sich bereits in „The Prophecy of Camelot“ ein. Leider musste sie feststellen das Leon nicht online war, leicht enttäuscht ging sie durch die engen Gassen zu Adam. Die Abendsonne schien ihr ins Gesicht, irgendwo in der Ferne hörte sie den Klang der Schmiedehämmer. Jedes mal wenn sie so durch die Straßen streifte merkte sie wie friedlich diese Welt sein konnte, natürlich war hier in der Stadt nicht alles in Harmonie, doch spürte man sie auch hier zu einem Teil. Später würde sie wieder in die Wälder außerhalb Camelots laufen um die völlige Harmonie dieser Welt zu spüren. „Früher war Leon oft mit mir in den Wäldern“ dachte sie sich und merkte sofort wie sich ihre Laune durch diesen Gedanken weiter verschlechterte. Sie ging um eine Ecke und dort lehnte Adam an der Wand. „Wird ja Zeit das du kommst“ sprach er mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Kiara verdrehte leicht die Augen und antwortete schnell „Ich hatte noch anderes zu tun“ „Ja, ja...“ tat er ihre Entschuldigung schnell ab. „Ich habe uns inzwischen einen kleinen Auftrag besorgt, Banditen habe ihr Lager in einer kleinen Höhle im Alten Wald aufgeschlagen. Wir sollen sie von dort vertreiben und herausfinden was die Banditen so nah bei Camelot suchen!“ er sprach schnell und lies keinen Zweifel das er sofort Aufbrechen wollte. Was dachte er sich nur dabei, er wusste genau das sie lieber mit Leon unterwegs war und keine Lust hatte solche Aufträge ohne ihn zu machen. Ein kurzer Seufzer verließ ihren Mund... Angespannt blickte ihr Adam ins Gesicht und wartete. Noch ein Seufzer, dann fing sie sich „Ok, Adam. Brauchen wir etwas spezielles für diesen Auftrag?“ Seine Augen leuchteten auf und er begann sofort los zu erzählen. „Also wir brauchen ein paar Gegenstände aber die habe ich bereits besorgt und....“ ihre Gedanken schweiften wieder ab alles was sie von Adam noch hörte waren ein paar Wortfetzen wie „sonderbar, großer Wert, aufbrechen“. Als Kiara die Stille bewusst wurde wandte sie sich wieder Adam zu „Gut, dann brechen wir auf“ ohne weiter auf Adam zu achten drehte sie sich um und lief in Richtung Stadttore davon. Das Dröhnen eines genagelten Stiefelpaares verriet ihr das Adam dicht hinter ihr war, obwohl er schwer fällig aussah bewegte er sich schnell und mit großer Sicherheit. Tief in Gedanken bemerkte sie erst spät das sie bereits im Wald waren und es nur noch wenige Meter bis zur Höhle waren. Adam verlangsamte seinen Schritt und sah sich prüfend um, auch Kiara wurde nun langsamer und spähte auf das Dickicht, wenn sie erwartet wurden dann würden die Angreifer wohl in den Büschen warten. Noch während sie diesem Gedanken folgte sah sie kurz einen Schatten zwischen den Bäumen, ohne zu zögern warf sie sich zur Seite, verschwommen sah sie einen Pfeil an ihrem Kopf vorbei fliegen. Kaum wieder auf den Füßen schleuderte sie einen Feuerball in die Büsche, laute Entsetzensschreie verrieten ihr das sie ihr Ziel getroffen hatte. Adam stürzte sich lachend auf die Gegner und schlug wild um sich, Kiara hingegen blieb ruhig im Hintergrund und lies hier und dort einen Feuerball los, nach wenigen Minuten war der Kampf vorbei. Kiara wollte bereits zu Adam gehen als sie hinter ihm eine Bewegung wahrnahm „Adam, passt auf!“ Doch es war zu spät, der unbekannte rammte Adam einen Dolch in den Rücken. Adams Schmerzensschreie halten über die Lichtung, doch anstatt einfach Schaden zu nehmen, begann Adams Körper zu leuchten. Zuerst nur schwach doch mit jeder Sekunde wurde das Licht stärker und verschlang mehr von Adam. Plötzlich verschwand er spurlos und nur der Fremde blieb zurück, in seinen Augen stand Wahnsinn, blanker Wahnsinn. Kiara wurde von kalter Angst gepackt und lief einfach davon, sie wusste zwar nicht wohin doch sie wusste das sie weg musste. Schneller und schneller lief sie, sie spürte das der Fremde sie verfolgte doch wagte sie es nicht sich um zudrehen, einen Herzschlag lang glaubte sie sogar seine Finger auf ihrer Schulter zu spüren, doch dann war sie durch die Stadttore Camelots. Nun endlich drehte sie sich um, der Fremde war verschwunden und doch fühlte sie noch die Angst im ihrem Körper. Sie musste mit Leon reden, er könne ihr vielleicht helfen, doch er war noch immer nicht hier, wo blieb er bloß? Egal sie würde zum alten Markt gehen, er würde sicher dort auftauchen, jetzt muss sie erst einmal aussteigen und sehen wie es Adam geht.
„Adam? Adam, mach die Tür auf!“ immer lauter werden stand sei vor Adams Zimmertür und schlug mit der Faust dagegen. Nichts... Was war bloß los mit Adam? Genervt holte sie ihren Ersatzschlüssel und trat in Adams Zimmer. Sie fand Adam zusammengesunken vor seinem PC, ohne zu überlegen lief sie zu ihm. „Adam?“ leise wiederholte sie immer wieder seinen Namen, Panik stieg in ihr auf, was war passiert? Sie griff zum Telefon, ein Krankenwagen musste kommen, egal wie sie mussten Adam helfen. Nach einem kurzen Gespräch war der Krankenwagen auf dem Weg, nun wollte sie erneut versuchen Leon zu erreichen. Doch wie meistens wenn sie anrief hob niemand ab, sie war den Tränen nahe, ihre Gedanken gingen wild durcheinander und alles schien falsch zu sein. Sie wusste nicht wie viel Zeit vergangen war als das Klingeln an der Tür sie von ihren Gedanken erlöste, endlich war der Krankenwagen da. Der Notarzt sprach von einem Koma und das sie Adam dringen in ein Krankenhaus bringen müssen, Kiara begleitete sie und wich ihrem Bruder nicht von der Seite. Nachdem die Ärzte das Krankenbett Adams verlassen hatten, ging es Kiara wieder etwas besser doch was war passiert? Ihr fiel es schwer ihre Gedanken zu ordnen, sie fühlte sich müde, unglaublich müde. Langsam glitt sie in den Schlaf, dass letzte das sie wahrnahm war das ferne Rauschen des Meeres....
_________________ Woran der Geist glauben kann, das kann er auch erreichen!
Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand sieht und hört es, ist er dann wirklich umgefallen?
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TiranusSchnitter
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Verfasst: 20.10.2010, 12:42 |
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Registriert: 19.08.2010, 13:34 Beiträge: 822 Wohnort: Essen NRW
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hey das "hört" sich gut an ist nur anstrengend zu Lesen afm rechner^^ wenn es als Buch rauskommt hole ich mir das 
_________________ "Eigentlich hatte ich vor, euch von einem Weib zu erzählen, das darauf wartet, flachgelegt zu werden" zitat von Lambi über dessen Nase man nicht spricht (Elfen Winter)
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Schwerttänzer
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Verfasst: 20.10.2010, 13:04 |
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Registriert: 08.02.2010, 14:01 Beiträge: 218
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Danke TiranuSchnitter, kann dir aber noch ncih tsagen ob ich zulasse das es als Buch rauskommt doer nur als Ebook, kommt auf die Angebote an 
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Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand sieht und hört es, ist er dann wirklich umgefallen?
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Aurora
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Verfasst: 22.10.2010, 13:46 |
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Registriert: 25.04.2010, 15:24 Beiträge: 10
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Hey Schwerttänzer, Ich finde die Idee weiterhin sehr gut, ich würde aber noch einmal über den Text drüber gehen. Ich find das lesen auf dem Bildschirm auch echt schwer, aber ich glaube du hast öfters komische Zeiten eingesetzt, und an manchen Stellen würde ich andere Wörter einsetzten. Aber wie gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher, und es sind ja auch nur Formfehler!
Es ist komisch, alle Leute scheinen an tausenden Geschichten gleichzeitig zu schreiben. Ich dachte das wäre nur ein tick von mir weil ich beim Schreiben kaum Durchhaltevermögen habe...
Naja, ich find die Geschichte toll, und bin gespannt wie es weiter geht! Ach ja, bitte nicht nur auf e-book. Ich kann die teile nicht ab!
llg Aurora
_________________ "Warum tust du das?" Wie sollte er das dem Kentauren erkären? "Weil ich ein Ritter bin" sagte er kurz angebunden. "Nun reite damit es jemanden gibt der meine Geschichte erzählen kann."
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Schwerttänzer
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Verfasst: 22.10.2010, 14:14 |
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Registriert: 08.02.2010, 14:01 Beiträge: 218
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Danke Aurora, natürlich ist das nur die erste Version und muss wenn alles fertig geschrieben ist auch noch einmal korrektur gelesen werden. Dort passe ich dan auch die Zeiten an und setze ab und an andere Wörter ein. Ja irgendwie scheinen alle an viele Storys gleichzeitig zu schreiben Na gut da der Andrang nach einem Buch so groß ist werde ich mich dem beugen 
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Aurora
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Verfasst: 23.10.2010, 14:25 |
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Registriert: 25.04.2010, 15:24 Beiträge: 10
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Bitte bitte. JA! Wie is der Name von dem Buch, und hast du schon nach einem verlag geguckt?
_________________ "Warum tust du das?" Wie sollte er das dem Kentauren erkären? "Weil ich ein Ritter bin" sagte er kurz angebunden. "Nun reite damit es jemanden gibt der meine Geschichte erzählen kann."
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Schwerttänzer
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Verfasst: 27.10.2010, 09:39 |
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Registriert: 08.02.2010, 14:01 Beiträge: 218
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Der Name ist noch offen, es gibt aber schon ein paar Ideen. Arbeite für diese Buch wieder mti dem gleichen Verlag zsuammen wie bei meinen letzen beiden Büchern auch, darf dazu aber leider nicht mehr sagen da ich verpflichtet bin bis zur Bekanntgabe des tatsächlichen Veröffnetlichungstermines stillschweigen über den Verlag zu bewahren.
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