Eine Novelle wird von James Sullivan stammen und ein Kapitel aus Nuramons Vergangenheit behandeln. Zum Glück nur die Vegangenheit und nicht die Zukunft nach "Die Elfen", denn das würde alles zerstören. Aber Hennen hat ja glücklicherweise klargestellt, dass in dieser Richtung nichts folgen wird.
Wie oft haben Cover bitteschön mit dem Inhalt zu tun? Ich verweise nur an "Das Lied von Eis und Feuer" in der deutschen Erstausgabe: Die Titelbilder sind nicht nur hässlich, sondern stellen Figuren oder Szenen dar, die in den Bücher in dieser Form gar nicht vorkommen. Man kann zwar Parallelen sehen, aber sobderlich weit wird man damit nicht kommen.
Anderes Beispiel: Nächstes Jahr wird eine Neuauflage von Hennens Roman "Alica und die Dunkle Königin" erscheinen:
http://www.randomhouse.de/book/edition. ... &frm=false - Interessanterweise kommt die Person, die das Titelbild ziert, im Roman aber gar nicht vor.
Dieses Jahr ist außerdem sein historischer Roman "Die Könige der ersten Nach" neu aufgelegt worden:
http://www.randomhouse.de/author/author.jsp?per=107375 - Wohl gemerkt: Es handelt sich um einen
historischen Roman! Trotzdem wurde das Cover so gestaltet, dass es eindeutig an Hennens Elfenromane erinnert und ein entsprechendes Zielpublikum ansprechen soll. Die Cover der Elfenreihe wirken auf mich bereits recht plump, grell und aufdringlich, doch hier haben die Designer die Grenze eindeutig überschritten: Platter geht's gar nicht. Welcher Leser historischer Romane wird so ein Buch bitte ernst nehmen, wenn er es im Regal stehen sieht? Nicht nur weil das Cover plump wirkt, sondern weil es auch einen groben Fehler beherbergt: Die Handlung spielt um die Mitte des 12. Jahrhunderts, und trotzdem wird die Hagia Sophia, die bis dahin größte
Kirche der Welt, in Konstantinopel, der größten Stadt der
Christenheit, von Minaretten geziert... >.<
Cover von Fantasyromanen dienen doch nur einem Zweck: Die Aufmerksamkeit des Käufer so erregt werden. Autoren haben normalerweise nur wenig Einfluss auf deren Gestaltung, und die Designer kennen ihrereseits die Werke oftmals gar nicht. Sie bekommen von der Marketingabteilung einfach den Auftrag, ein Cover zu erstellen, das etwas Bestimmtes darstellen soll. Und in diesem Falle war der Auftrag klar:
Setze einen Elfen auf das Titelbild. Die Diskussion, ob es sich dabei nun um Nuramon oder Farodin handelt, ist damit sinnlos.